10 Kommandos, die dein Hund kennen sollte

Einen gut erzogenen Hund zu haben, ist die Basis für ein friedliches Zusammenleben von Vier- und Zweibeinern und insbesondere von Hundehaltern und denjenigen, die es nicht sind.

Wenn du deiner Fellnase von klein auf bestimmte Kommandos beibringst, kannst du nicht nur Probleme mit anderen Personen an öffentlichen Plätzen vermeiden, sondern sorgst auch für die Sicherheit deines Lieblings und kannst vor allen Dingen die Zeit mit ihm viel entspannter genießen.

Hier findest du die zehn wichtigsten Befehle:

 

1. Sitz oder Down!

Die Klassiker und besonders wichtig für den Hund, da so seine Aufmerksamkeit geweckt wird und er sich so besser kontrollieren kann, wie wenn er stehen würde. Wir ersetzen das oft verwendete „Platz“ mit dem englischen „Down“, um das einfache Hinlegen vor Ort von seinem angestammten Schlafplatz zu Hause zu unterscheiden.

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2. Halt!

Wenn du beim Spaziergehen eine potentiellgefährliche Situation vermutest oder ihr zusammen eine Straße überqueren möchtet, kann dieses Kommando für deinen Vierbeiner lebenswichtig sein. Es bietet sich auch immer an, wenn du möchtest, dass dein Hund auf dich wartet, wenn er sich zu weit von dir entfernt hat.

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3. Weiter!

Wenn du deinem Hund ein Kommando gibst, das eine längere Ausführungszeit erfordert (wie zum Beispiel das vorhergehende „Halt!“), brauchst du ein Wort, dass ihn aus diesem Zustand erlöst bzw. das ihm anzeigt, dass er jetzt weitermachen kann mit dem, was ihm beliebt. Das zweisilbige „Weiter“ ist ein gutes Abrruchkommando, da es lang gedehnt werden kann und sich so von den anderen kurzen Kommandos eindeutig unterscheidet.

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4. Stopp!

Sollte dein Liebling ein wenig überdreht sein und etwas tun, das er nicht soll, biete sich ein ruhiges „Stopp!“ oder nur das kurze „Scht!“ an um ihm zu zeigen, dass er seine aktuelle Handlung unterbrechens soll: Fremde anbellen, zu Begrüßung hochspringen, zu ungestüm spielen, etc.

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5. No!

Um zu vermeiden, dass er sich über dein Essen hermacht, wenn du nicht im Raum bist oder etwas auf der Straße oder im Park frisst, solltest du ihm ein gesondertes Wort beibringen, das anzeigt, dass dies für ihn tabu ist. Da wir in unserem Alltagsgebrauch, das Wort „Nein“ sehr oft verwenden und es durch die Vokalkombination hell klingt, ist eher die englische oder romanische Entsprechung „No“ zu empfehlen.

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6. Aus!

Hunde erforschen die Welt mit der Nase bzw. dem Maul, insofern ist es nicht verwunderlich, dass die meisten unbekannten Gegenstände zunächst einmal zwischen ihren Zähnen landen. Besonders Welpen haben eine Vorliebe für diese Verhalten und manche Objekte können beim Zernagen sogar gefährlich für ihre Gesundheit sein. „Aus!“ sollte hier bedeuten, dass das Mäulchen geöffnet und sein Inahlt fallen gelassen wird. Hat dein Vierbeiner dies verstanden, ist es auch wesentlich einfacher das oft beliebte Ballspielen zu praktizieren.

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7. Platz!

Vielleicht kommt dir die Situation bekannt vor: Du bist in Eile oder beim Kochen und dein Liebeling springt dir ständig zwischen den Beinen herum. Hier solltest du ihm anzeigen, dass er sich an seinen „Platz“ legt und dort verharrt bis du ihm das Abbruchkommando „Weiter“ gibst. So kannst du ganz in Ruhe Sachen zu Hause erledigen.

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8. Auge!

Blickkontakt mit deinem Hund zu haben ist wesentlich in der Kommunikation mit deinem Hund, da manche Gesellen sich gerne mal taub stellen. Dies bewirkt, dass jegliches Kommando besser ausgeführt wird bzw. kannst du so die Aufmerksamkeit deines Vierbeiners von anderen Dingen ablenken kannst, wie zum Beispiel einer Katze, einem bellenden Artgenossen oder einer Angstquelle.

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9. Hier!

Mit diesem Befehl kannst du verhindern, dass dein Hund sich zu weit von dir entfernt ohne dich weiter zu beachten oder gar abhaut. Es kostet viel Übung und sollte Meter für Meter geübt werden, um so auch große Distanzen erfolgreich meistern können.

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10. Fuß!

Zu erreichen, dass dein Begleiter nah an deiner Seite läuft, ist besonders auf Gehwegen und Fußgängerzonen und zu Stoßzeiten wichtig, wenn viele Menschen und noch dazu mit Kindern und Wägen unterwegs sind. Abgesehen von der bessern Führung für dich, gibt die Nähe ängstlichen Hunden darüber hinaus Schutz und damit Sicherheit.

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Vergiß nicht deinen Vierbeiner immer für das Erfüllen eines Kommandos zu belohnen. Du kannst zum Beispiel ein langezogenes „Fein!“ mit einer Streicheleinheit oder einem Leckerli verbinden. So bekräftigst du den Hund deine Befehle beim nächsten Mal auszuführen.

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